Poisened By My Own Fairytales
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Stundenlang sitze ich da.
Starre mir in die Augen, in diese Leere und ich frage mich: Was hab ich falsch gemacht? Deine Worte hallen in meinem Kopf - will sie vergessen - aussperren...doch sie kommen wieder und wieder. Alles zieht sich wie eine Schlinge zusammen.
Ich will nurnoch weg von hier...und von dir.

Dieser Schmerz, dieser Hass, dieses Leid...
All diese Gefühle verstecken sich in meinem Körper - warten nur darauf zu explodieren. Sie treiben mich in den Wahn - wollen mich fertig machen. Wie heißes Pech strömen sie durch meine Adern, es pocht...klopft. Die Gefühle wollen an die Oberfläche. Ich will sie rauslassen, rausschreien, doch ich schaffe es nicht.
Wie lange soll das noch gehen?

Die Qualen höre nicht auf, schneiden wie Messer ins Fleisch, sind schmerzhaft wie ein Schlag in den Bauch. Das unsichtbare Blut quillt durch die Wunden ans Licht. Ich starre es an, frage mich womit ich es verdient habe so zu leiden. Ich kann das Blut nicht abwischen, es brennt wie Feuer...und es scheint so als ob es sich wie ein Mal in meine Seele brennt. Es lässt mich zittern, zwingt mich immer wieder in die Knie. Keiner sieht es, keiner kann mir helfen, nur du, doch du bist nicht da. Blutverschmiert laufe ich durch die Welt...ich komme nicht los von dir.

Du sagtest die Zeit heilt alle Wunden - darüber kann ich nur lachen. Monatelang warte ich schon darauf, doch sie reißen immer wieder auf, bleiben offen, lassen sich schwer verstecken. Was hast du aus mir gemacht? Jedesmal wenn ich dein Gesicht sehe ist es wie ein neuer Schlag, wie ein neuer Schnitt. Deine Finger haben meine Glaswelt zusammengehalten, ganz sanft. Bis du zugedrückt hast, die Luft abgedrückt. An dem Tag hast du meine Welt komplett zerstört, sie in Scherben gelegt. Doch Diese haben sich in meine Hände gebohrt, nicht in Deine.

Alles trage ich mit mir herum...in meinem Bauch, in meinem Kopf, immer und überall. Die Gefühle machen mich angreifbar, sie lassen sich nicht auslöschen, sie sind zu schlimm. Wieder dieses Blut, diese Wunden...es wird mehr, sie werden größer. Ich kann nicht mehr, will sie nicht mehr sehen, schon zu lange sind sie da.

Und doch weiß ich, dass es irgendwann vorbei sein wird. Unvorhersehbar wann- doch dann werde ich aus dieser Hülle ausbrechen, das Blut wird verschwinden, die Wunden werden heilen und ich werde ohne dich leben können. Ohne diese beschissenen Gefühle und ohne an dich zurückdenken zu müssen. Was einen nicht umbringt macht einen nur stärker - sagt man. Und ich lass mich von dir nicht unterkriegen- auch wenn ich stundenlang um dich geweint habe. Denn dafür ist meine neue Glaswelt zu gut.

Text: Magdalena Wolf
Datum: 25.06.06

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