Poisened By My Own Fairytales
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Liebe: das triebartig beim homo sapiens als Zwangsvorstellung auftretende Phänomen, trotz Milliardenvorkommens von Individuen des anderen Geschlechtes nur mit einem einzigen Exemplar dieser Gattung leben zu können.
Ron Kritzfeld


Mit der Liebe verbinden wir schon immer einen paradiesischen Traum vom vollkommenem Glück, von Einheit, Harmonie - eine Welt im Urzustand. Ein Stück davon lebt in uns wieder auf wenn wir uns verlieben. Zumindest in unseren Hoffnungen und Sehnsüchten, Träumen und Fantasien. Vereinen statt entzweien, erkennen statt verkennen, vertrauen statt mißtrauen, bejahen statt verneinen. Wo es was zu erhoffen, ersehnen, erwarten gibt, kommt ein Stück Himmel ins Spiel. Wo aber alle Hoffnugen vergeblich sind, da schlägt der Himmel über uns zusammen, da kann das Leben zur Hölle werden.

Jemand sagt: Ich kann dich gut leiden. Ein überraschendes und bemerkenswertes Wort hinter dem mehr steckt als es vermuten lässt. Hat die Sprache recht hat Liebe etwas mit Leiden zu tun. Klingt nicht gerade einladend und es steht auch quer gegenüber der allgemeinen Meinung. Unter Liebe versteht man Glück. Und das bringt Leid mit sich. Wir leiden an unseren Grenzen, Behinderungen, Schwächen und Fehlern. Wer liebt ist bereit mit dem anderen zu leiden. Nicht oberflächliches Mitleid, sondern aufrichtiges Mitleiden. In Filmen und Büchern leiden oft Menschen unter Liebe, nicht wenige sterben daran. Gibt es heute so wenig Glück in der Liebe weil man das Leid ausklammern will? Das heißt also, wenn man sagt: Ich kann dich gut leiden: Ich liebe dich sosehr das ich auch mit dir leiden will.

Die Liebe ist eine Leidenschaft, die hin und wieder Leiden schafft.

Wie könnten wir uns einem Menschen zu erkennen geben wenn wir uns selbst erst in den Anfängen erkannt haben? Manchmal kennen wir uns selbst nicht wieder. Wir staunen über eine unerwartete Leistung. Andererseits erschrecken wir über bestimmte Handlungsweisen zu denen wir uns hinreißen ließen. Oft genug sind wir uns selbst ein großes Rätsel. Also kann man nicht sagen: Ich kenne dich, denn das wäre gelogen.

Wenn man über etwas das wunderbar ist, sich nicht mehr wundert, hört es auf wunderbar zu sein.

Auf und ab
Mädchen,
du wünschst dir einen Mann,
zu dem du aufschauen kannst?
Du willst also einen Mann,
der auf dich herabblickt?

Von der Sonnenblume möchte ich lernen, wie ich Dir mein Gesicht zuwende.

Wir wollen glücklich sein - das ist unser Unglück. Denn Glück ist nicht machbar, Glück lässt sich nicht erzwingen. Glück kommt unverhofft, fällt uns zu wie ein Geschenk. Wer verzweifelt nach ihm Ausschau hält übersieht die kleinen Spuren des Glücks.

Ich will mit dem gehen, den ich liebe.
Ich will nicht ausrechen was es kostet.
Ich will nicht nachdenken ob es gut ist.
Ich will nicht wissen ob er mich auch liebt.
Ich will mit dem gehen, den ich liebe.

Wenn der Partner sagt: Es ist Schluss trifft das einen wie ein Schlag in den Magen. Völlig unvorbereitet, unverständlich, überraschend! Das Wort "Liebeskummer" ist eher verharmlosend gegenüber dem Schmerz und der Trauer die mit Trennung verbunden sind. Jeder Abschied lässt den Tod vorausahnen. Da wollen Enttäuschung, Kummer, Verbitterung und Zorn zugelassen sein. Und was nicht verarbeitet worden ist lässt einen nicht los. Es verfolgt uns in unseren Träumen und Erinnerungen und die sind hartnäckig.

Die Vergangenheit ist niemals tot, sie ist nicht einmal vergangen.

Wenn man sagt: "Ohne dich kann ich nicht leben" ist das doch sowohl eine Liebeserklärung als auch eine Erpressung. Liebeserklärung, weil man damit meint das der Mensch einem soviel bedeutet dass das Leben bedeutsam wird, dass es einen Sinn hat. Erpressung, weil es leicht zur Waffe werden kann. Wenn du dich von mir trennst, tue ich mir was an. Ohne dich ist mein Leben bedeutungslos, warum sollte ich weiterleben wollen? Von Liebe kann keine Rede mehr sein, nurnoch von Kränkung. Wer sein Leben an einem Anderen festmacht, bei ihm wird seine Welt zusammenbrechen wenn dieser eines Tages ohne ihn weiterleben will.

Du gehörst mir...du gehörst ZU mir! Denn Liebe kennt keine herrischen Töne, sie beherrscht nicht, sie kennt wieder Her noch Diener. In der Liebe wird niemand Besitz des Anderen, in der Liebe gibt es keine Hörigkeit. Das zu ist wichtig. Du bist nicht Teil von mir, du teilst dich mit mir, du bist nicht mein Eigentum, sondern du bringst deine Eigenart mit ein. Wer nie vor Liebe verrückt war und nie in einen Menschen vernarrt war, hat nie geliebt.

Es ist Unsinn sagt die Vernunft,
Es ist was es ist sagt die Liebe.
Es ist Unglück sagt die Berechnung,
Es ist was es ist sagt die Liebe.
Es ist nichts als Schmerz, sagt die Angst,
Es ist was es ist sagt die Liebe.
Es ist aussichtslos sagt die Einsicht,
Es ist was es ist sagt die Liebe.
Es ist lächerlich sagt der Stolz,
Es ist was es ist sagt die Liebe.
Es ist Leichtsinn sagt die Vorsicht,
Es ist was es ist sagt die Liebe.
Es ist unmöglich sagt die Erfahrung.
Es ist was es ist sagt die Liebe.

Wenn uns jemand auf den ersten Blick gefällt muss der zweite Blick tiefer gehen, die äußere Schale durchdringen, zum inneren Kern vorstoßen. Wir sprechen zu Recht von der inneren Ausstrahlung die von einem Menschen ausgeht. Sie fasziniert weit mehr als äußere Schönheit allein, ohne sie würde das unverkennbare Profil fehlen.

Crazy griechische Sage:
Ganz am Anfang gab es Menschen die rund waren. Jeder hatte 4 Füße, 4 Hände, 2 Gesichter und 2 verschiedene Geschlechtsteile. Diese waren so mächtig das sich die Götter bedroht fühlten und zurückschlugen. Sie wollten diese Kugelmenschen schwächen und so beschlossen die Götter sie auseinanderzuschneiden: Die eine Hälfte zu einer Frau, die andere zu einem Mann. Seit dieser Zeit haben die beiden Hälften Sehnsucht nacheinander, nach ihrer Ganzheit.

Glück ist Liebe, nichts anderes. Wer lieben kann, ist glücklich.



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